Risikotoleranz bezieht sich auf das Ausmaß, in dem eine Person bereit ist, finanzielle Risiken einzugehen, um höhere Investitionsrenditen zu erzielen. Sie ist ein wesentlicher Aspekt der Finanzplanung und des Investmentmanagements, da sie Investoren und ihren Beratern hilft, das angemessene Risikoniveau zu bestimmen, mit dem sie sich wohlfühlen.
Der Profilierungsprozess umfasst die Bestimmung des idealen Investitionsrisikos für einen Kunden, indem Faktoren wie die Risikokapazität, das Risikobedürfnis und die Risikotoleranz berücksichtigt werden. Hier erklären wir diese drei wichtigen Begriffe.
Risikokapazität bezieht sich auf die Fähigkeit einer Person, finanzielle Risiken einzugehen, unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Ressourcen, Einkünfte und Vermögenswerte. Eine hohe Risikokapazität bedeutet, dass die Person über die finanziellen Mittel verfügt, potenzielle Verluste zu bewältigen, während eine niedrige Risikokapazität das Gegenteil anzeigt.
Auf der anderen Seite bezieht sich „erforderliches Risiko“ auf die Menge an Risiko, die eine Person eingehen muss, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Zum Beispiel benötigt jemand, der einen langen Investitionshorizont hat und bereit ist, höheres Risiko einzugehen, möglicherweise eine aggressivere Anlagestrategie als jemand, der kurz vor der Rente steht und auf den Kapitalerhalt fokussiert ist.
Als Finanzberater ist es entscheidend, alle drei Faktoren – Risikotoleranz, Risikokapazität und Risikobedürfnis – zu bewerten, um einen Investitionsplan zu entwickeln, der mit den Zielen und dem Risikoprofil Ihres Kunden übereinstimmt.
Risikokapazität
Risikotoleranz
Erforderliches Risiko

Der erste Schritt im Risikoprofilierungs-Prozess besteht darin, die finanzielle Situation des Investors zu bewerten. Dazu gehört die Bewertung des aktuellen Einkommens, der Ausgaben, Schulden und Vermögenswerte des Investors. Es ist wichtig, ihre kurz- und langfristigen Ziele, ihre Risikotoleranz sowie rechtliche oder steuerliche Aspekte zu verstehen, die ihre Investitionsentscheidungen beeinflussen könnten. Dies hilft Ihnen, die richtigen Investitionen zu empfehlen, die ihren Bedürfnissen entsprechen.
Als nächstes verwenden Sie die gesammelten Informationen, um ein Profil zu erstellen. Dies ist ein Überblick über die aktuelle finanzielle Situation und die Risikotoleranz des Investors. Mit Hilfe eines Risikoprofils können Sie Ihren Kunden ein personalisiertes Portfolio anbieten, das auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Sobald Sie ein Profil für den Investor erstellt haben, ist es Zeit, zum nächsten Schritt überzugehen: das optimale Risiko/Rendite-Verhältnis zu finden. Das Ziel des Prozesses ist es, Investitionen mit der richtigen Balance zwischen Risiko und Belohnung zu identifizieren. Das bedeutet, Investitionen zu finden, die zur Risikotoleranz des Investors passen und dennoch eine potenzielle Rendite bieten. Die Verwendung von Risikoprofilierung kann Ihnen dabei helfen, die besten Investitionen zu finden, die zu den Zielen, der Risikotoleranz und der spezifischen finanziellen Situation des Investors passen.


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Darrin Cohen, Wealth Enhancement & Preservation of Georgia

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auszufüllen und ihre Risikotoleranz mit ihrer Anlagestrategie zu vergleichen.